| Zu Beginn ausgekontert
Wie schon letztes Jahr (9:9) trennten sich der FC Basel und das Futsal Team Seefeld wieder unentschieden. Das Spiel begann beiderseits etwas abwartend, zumal sich der FC Basel vorwiegend auf das Verteidigen und das Kontern konzentrierte. Schon nach knapp 5 Minuten hatten zwei dieser Konter nach fatalen Seefelder Fehlern zu einer 2:0 Führung der Basler geführt. Nach anfänglich ziemlich streng gepfiffenen Fouls für beide Teams kam es dann vor der Pause noch zu einem 10m-Penalty für die Basler, welcher souverän zur komfortablen Pausenführung ausgenützt wurde.
Aufholjagd in der zweiten Halbzeit
Nach dem Pausenpfiff gingen die Seefelder den Match viel energischer an und machten von Beginn weg Druck auf das Basler Gehäuse. Es war nun mehr Bewegung und Wille im Spiel. Schon bald zahlte sich dieser Aufwand aus: Während einer hektischen und unübersichtlichen Situation im Basler Strafraum und einem Pfostenschuss der Seefelder wurde ein Spieler im 6m-Raum gefoult. Den anschliessenden Penalty verwandelte Mijekici souverän.
Seefeld hielt den Druck danach weiterhin hoch, lief aber wie schon in der ersten Halbzeit in einen Konter und kassierte prompt das 4:1. Wiederum mussten die Seefelder einem 3-Tore-Rückstand hinterher rennen. Schon bald markierte Bandli jedoch nach feinem Zuspiel gekonnt das 4:2. Die Spannung stieg mit stetigem Spielverlauf. Nach einer roten Karte an den Basler Captain konnte Seefeld sogar zwei Minuten in Überzahl spielen, daraus jedoch keinen Nutzen ziehen.
Das Anschlusstor fiel erst etwa fünf Minuten vor Schluss durch Constancio. Der Youngstar schloss seine sehenswerte Aktion mit einem technisch einwandfreien Lupfer ab.
In der Zwischenzeit waren beide Teams mit 5 Teamfouls vorbelastet, womit sich weitere Fouls matchentscheidend auswirken würden. So kam es auch innerhalb kürzester Zeit zu zwei 10m-Penalties für Seefeld. Schmid vergab aber die Möglichkeit auszugleichen (einmal Pfostenknaller und einmal Torhüterabwehr). Auf der anderen Seite scheiterten die Basler mit ihren beiden Versuchen einmal an Varkas und das zweite Mal mit einem Schuss neben das Tor.
Der Wille, diese Partie aber nicht verlieren zu geben, führte in der letzten Minute dann doch noch zum mehr als verdienten 4:4-Ausgleichstreffer: Nach einer schönen Kombination über Bozic und Schmid markierte Bandli sein zweites Tor an diesem Tage. Es hätte sogar noch besser kommen können, doch ein weiterer 10m-Penalty durch Mijekici ging einmal mehr in diesem Spiel an statt in das Basler Gehäuse.
Insgesamt konnte Seefeld froh sein, den Ausgleich nach langem und unermüdlichem Anrennen doch noch geschafft zu haben, andererseits hätte man mit insgesamt 6 Holztrefffern die Partie für sich entscheiden können oder gar müssen.
Mo5 |