| Hart umkämpftes Spiel gegen Kosice endet 2:2 unentschieden
Spielort: Tassos Papadopoulos - Nicosia -Cyprus
Zuschauer: 123
Tore:
FC Seefeld: Gulan 18' 12'' , Kovacevic 35' 28'' Košice: Kyjovsky 01' 47'' , Hernandez 07' 17''
Nach der Schlappe vom Vortag hiess es Farbe bekennen und sich rehabilitieren. Den Seefeldern ist dies mit einer merklich verbesserten Leistung gelungen. Das Team ist aggressiv und top motiviert zum Spiel erschienen und hat einem Profiteam aus der Slowakei Paroli geboten.
Bei erneut heissen Aussentemperaturen und einigermassen gut gelüfteter Halle war es wiederum der Gegner, diesmal aus der Slowakei, welcher aufs Tempo drückte und Seefeld unter Druck setzte. Bereits in der 2. Minute schlug es erstmals im Tor von Seefeld ein. Ein schlecht getretener Eckstoss und eine Unentschlossenheit in der Defensive, lud die Kosicer zum Konter ein und liessen dem starken Torhüter Schnyder keine Chance. Das Spiel war ausgeglichen und trotzdem kamen die Slowaken nach einem erneuten Eigenfehler zum 2. Tor. Wer in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball verliert, muss bei Profis mit allem rechnen. Seefeld hielt dagegen und war nahe beim Anschlusstor, welches schlussendlich in der 16. Min. Tatsache wurde. Gulan’s Schuss in die tiefe Ecke war für den Gästehüter unhaltbar. Mit 2:1 Rückstand ging es in die Pause.
Die 2. Halbzeit war hart umkämpft und brachte einige tolle Spielzüge. Die Seefelder waren präsent und auch in der Defensive äusserst wachsam. Mit Herz und Können hielten sich die Seefelder im Spiel und waren ihrerseits immer aktiver. Dem Gegner passte dies gar nicht ins Konzept und so wurde die Mannschaft immer unruhiger. Die Seefelder hielten den Druck aufrecht und störten immer öfters bereits in der gegnerischen Hälfte. In der 15. Min. der 2. Halbzeit fiel endlich der erlösende Ausgleich. Kovacevic war es, der wiederum mit einem hart platzierten Schuss dem gegnerischen Torhüter keine Chance liess. Die Seefelder drückten nun vehement aufs Tempo und suchten das siegbringende Tor, welches leider nicht mehr fiel. 2:2 Endstand; ein verdientes Unentschieden.
Fazit: Der FC Seefeld zeigte, dass mit Engagement, Können und der nötigen Disziplin auch Profis auf diesem Niveau Paroli geboten werden kann. Die Spieler gingen ans Limit oder drüber und verdienten sich auch von den anwesenden Verantwortlichen ein dickes Lob. Schade, dass es nicht noch zu einem Sieg gereicht hat. Aber lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach!
Am Donnerstag wartet der letzte Gegner aus Norwegen und wer weiss, vielleicht können sich die Seefelder mit einem Sieg gegenüber letztem Jahr verbessern. Die Trondheimer sind aber defensiv äusserst stark und zeigen auch die typisch physischen norwegischen Vorzüge. Ein Unerschätzen wäre vermutlich das Dümmste.
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