Spielort: Meilen, Almend
Zuschauer: 40
sonnig(21°C), guter Platzzustand
Aufstellungen:
Seefeld 2: Rajah Schnyder; Jimmy Bandli, Nizam Oezdemir, Arton Fazliji, Giusseppe Carrusone (70. Min Leo), Giv Kahrom, Massimilliano Padula , Mischa Gajic (56. Jens Eser), Sandro Camichel (22. Min Pablo Garcia); Emal, Alek Mjekici
nicht eingesetzt: Adras Mac Kandy
Torschützen: 9. Min 1:0 FCM / 50. Min 1:1 Alec Mjekici;
Sanktionen: 5. Min Nizam Oezdemir / 60. Jimmy Bandli / 61. Min Giv Kahrom / 88. Min Nizam Oezdemir
Nachdem der FC Seefeld am letzten Sonntag einen Drei-Punkte-Erfolg feiern durfte, war das gesteckte Ziel für diesen Sonntag dasselbe. Der FC Meilen hatte noch eine Rechnung mit dem Seefelder „Zwei“ offen, da der FCS in der Aufstiegssaison das Entscheidungsspiel um den Aufstieg gewonnen hatte. Die Voraussetzungen für ein brisantes Spiel waren dementsprechend vorhanden.
Im Spiel angekommen standen die Seefelder direkt unter Druck und Özdemir hatte Glück, dass er nicht schon in der fünften Spielminute Rot sah. Die Anfangsminuten verliefen aufgewühlt und kopflos, dies nutzen die Meilener in der 9. Spielminute aus und gingen schon mit 1:0 in Führung. Nur sehr harzig fand der FCS zu seinem Spiel und erkämpfte sich Torchancen. Über die rechte Seite lief Garcia steil zur Grundlinie und sah den freistehenden Gajic, welcher aus guter Position nur knapp verzog. Der FCS suchte den Ausgleich doch die letzte Entschlossenheit fehlte. Im Allgemeinen hatte die erste Halbzeit nicht viele Strafraumszenen, auf dem grossen Platzfand oftmals nur ein Mittelfeldgeplänkel statt. Dagegen war die Pausenshow der „Sektion Geil“ , ein in der dritte Liga selten gesehenes Highlight. Aber als die Rauchpetarden gezündet wurden und sich der Wiederanpfiff verzögerte, wurde es lästig. Zudem wurde die Sehkraft von Goali Schnyder, in Anbetracht des vielen Rauches, in den ersten paar Minuten der zweiten Halbzeit behindert.
Nach wenigen gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit drosch Gajic den Ball aus dem Seitenfeld hoch in den 16-Meter-Raum, Mjekici und der Torhüter sprangen hoch, doch der FCS Torjäger entschied das Duell klar für sich und erzielte per Kopf das wichtige 1:1. Kurz darauf war das Spiel entflammt, Spielertrainer Bandli kommt von zwölf Meter zum Abschluss, jedoch rollte der Ball nur Zentimeter am Tor vorbei. Nun ging es hin und her, in der 60. Minute parierte Schnyder einem Freistoss stark und gab uns Auftrieb. Das Spiel lief mehr über die Mitte als gewöhnlich, Eser riss nach seiner Einwechslung das Spiel an sich und kam aus guter Position nach einem Strafraumgetümmel zum Direktschuss, vergab aber knapp. Der Sieg war in Reichweite, der Siegeswille spürbar. Der Gegner aber begnügte sich mit Konterchancen, diese wurden ebenfalls gefährlich, trotzdem rar. Tore gab es in der Partie nicht mehr, beide Teams liefen eher unzufrieden zur Kabine zurück. Der FCS wusste, dass mehr daringelegen wäre, kann sich aber mit dem Auswärtspunkt einigermassen zufriedengeben. Das nächste Spiel findet am Montagabend gegen die zweite Equipe von Höngg statt. Für den Trainerstab um Bandli gibt es wie immer nur eine Devise: DRÜ PÜNKT
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