| Spielort : Heslibach, Küsnacht
Zuschauer: 75
schönes Sommerwetter (24°C), guter Platzzustand
Aufstellungen :
Seefeld 2: Rajah Schnyder; Yahia Fahmy, Nizam Oezdemir (74. Min Tobias Hubacher), Jens Eser,Jan Rutz (46. Min Mario Wyss); Nacer Rouagha (46 Min. Giv Kahrom), Massimilliano Padula, Mischa Gajic, Sandro Camichel; Jimmy Bandli; Alek Mjekici
nicht eingesetzt: Adras Mac Kandy, Thiery Tussa, Roberto Reitmayr, Domagoj Varkas
Torschützen: 67. Min 0:1 Alec Mjekici; 72. Min 0:2 Giv Kahrom; 81. Min 0:3 Alec Mjekici; 83. Min 0:4 Giv Kahrom
Sanktionen: 36. Min Jimmy Bandli / 44. Min Yahia Fahmy
Nach der letztwöchigen Niederlage wollte unser Zwei unbedingt drei Punkte gewinnen. Dementsprechend von Trainer Bandli gut eingestellt begannen die Seefelder engagiert und kamen durch den im Sturm omnipräsenten Mjekici schon nach drei Minuten das erste Mal gefährlich vors Küsnachter Tor, der Ball wollte aber (noch) nicht ins Tor sondern ging an den Pfosten. Diesem fulminanten Beginn folgten zwei weitere gute Torchancen für unsere Nummer 16, allein der Torjubel blieb aus. Die Küsnachter konnten sich im Lauf der ersten Halbzeit besser auf das Seefelder Spiel einstellen und begannen ihrerseits Angriffe zu lancieren. Diese wurden aber allesamt von der Seefelder Abwehr abgewehrt, die einzigen brenzligen Situationen für Goalie Schnyder in der ersten Halbzeit waren einige Eckbälle. Schnyder aber stand seinen Mann und konnte der Mannschaft mit sehr konsequentem Abfangen oder Wegfausten der Bälle zusätzliche Sicherheit verleihen. In der 36. Minute hatte Mjekici ein zweites Mal Pech, als er wiederum nur den Pfosten traf. Gegen Ende der ersten Halbzeit flachte das Spielgeschehen ein wenig ab, beide Mannschaften verloren häufiger den Ball im Mittelfeld und die Verteidigungen hatten die Stürmer im Griff, so ging es mit 0:0 in die Pause.
Nach der Pause erschienen bei Seefeld Wyss für den verletzten Rutz und Kahrom für Rouagha. Wiederum waren die Seefelder zu Beginn präsenter und kamen über Gajic und Mjekici zu weiteren guten Tormöglichkeiten. Die Küsnachter ihrerseits wurden nun auch gefährlicher und hatten Chancen in Führung zu gehen, namentlich als ein Stürmer durchbrach, das Tor aber alleine vor Schnyder verfehlte. Das Spiel wogte nun hin und her, das erste Tor würde wohl über den Sieger entscheiden. Eine weitere Küsnachter Chance vereitelte Schnyder in der 65. Minute mirakulös. Im Gegenzug traf Mjekici zum dritten Mal nur Metall, diesmal aber war der Ball von einem gegnerischen Verteidiger abgefälscht worden. Der darauffolgende Eckball provozierte ein Durcheinander im Küsnachter Strafraum mit dem Ergebnis, dass Mjekici irgendwie an den Ball kam und aus nächster Distanz in die Maschen drosch. 1:0 für Seefeld und riesiger Jubel unter den Spielern. Nur fünf Minuten später wurde Kahrom nach einer mustergültigen Kombination über mehrere Stationen alleine vor dem gegnerischen Torhüter freigespielt und erzielte sicher das 2:0. Die Küsnachter vermochten kaum zu reagieren, sie kamen zwar immer mal wieder in Seefelder Tornähe, wurden dabei aber nicht gefährlich. In der 81. Minute konnte Goalie Schnyder einen Küsnachter Ball abfangen und lancierte Mjekici, der zwei gegnerische Verteidiger abschüttelte, die ihn ins Sandwich zu nehmen versuchten. Er stand alleine vor dem Torhüter und traf zum 3:0, Fussball reduziert vom Torwart zum Stürmer und ins Glück. Das 4:0 erzielte wiederum Kahrom, der einen wunderbaren Flankenball von Camichel mit einem von ihm selbst als unmöglich geglaubten Kopfstoss in den Angel beförderte, ein Tor von dem er noch lange erzählen wird. Die Küsnachter reduzierten nun ihre Bemühungen darauf, wenigstens den Ehrentreffer zu markieren, gemeinsam wurde das von den Seefeldern verhindert. So jubelten sie nach 90 Minuten über einen verdienten Sieg. |