Zuschauer: 35
warm, katastrophaler Platzzustand
Aufstellung:
Seefeld 2: Varkas; Avdija, Fazlji, Hubacher, Fahmy; Piccinni, Eser (74. Wyss), Gajic (65. Garcia), Kahrom; Mirbaz (86. Leo); Mjekici
nicht eingesetzt: Schnyder, Carusone, Reitmayer
Torschützen: 21. Gajic; 27. Höngg; 32. Mjekici; 50. Mirbaz; 53. Eser; 71. Garcia; 91. Leo
Sanktionen: 71. Piccinni, 84. Wyss, 87. Varkas
Von ihrem Trainer Bandli unter Druck gesetzt, wollte die zweite Mannschaft dieses Wochentagsspiel unbedingt gewinnen, was man von Anfang an merkte. Die ersten Minuten waren geprägt von einer Eckballserie unseres Teams. Eser brachte dabei im Minutentakt Flanken in die Mitte, leider vorläufig ohne zählbaren Erfolg. Es brauchte einige Angewöhnungszeit um auf dem extrem holprigen Hardhofboden (unser zweiter Platz ist im Vergleich ein englisches Golfgreen...) zu Spielzügen zu kommen. Immer wieder wurde versucht über die Aussenverteidiger und das zentrale Mittelfeld zu Chancen zu kommen, meistens ging der Ball dann aber schnell verloren. Höngg seinerseits versuchte mit einfachem Kick-and-rush zum Erfolg zu kommen, blieb mit seinen Bemühungen aber ebenfalls erfolglos.
Logische Konsequenz war, dass dann ein weiterer Standard zum ersten Torerfolg führte. Eser spielte einen Freistoss von der Seite zur Mitte, dieser war so gut getreten, dass Gajic nur noch den Kopf hinhalten musste und diesen damit ins Tor bugsierte. Höngg kam bald darauf zum Ausgleich, als nach einem weiteren Ballverlust im Mittelfeld ein schnörkelloser Konter über links mit Flanke schliesslich bei der Nummer 9 landete, die eine gekonnte Direktabnahme unhaltbar hinter Varkas im Netz plazierte, 1:1. Den alten Vorsprung wieder herstellen konnte dann Mjekici nach schönem Durchspiel von Mirbaz. Vor der Pause hatten beide Mannschaften noch Chancen das Resultat zu verändern, Tore gab es indes keine mehr.
Seefeld wollte nach der Pause möglichst schnell zu einem grösseren Vorsprung kommen und so legten sie los wie die Feuerwehr. Schon nach drei Minuten hätte das 3:1 fallen können, Piccinni verzog aber seinen Schuss aus aussichtsreicher Position. In der 5. Minute der zweiten Halbzeit war es dann Mirbaz, der, von Mjekici herrlich in Szene gesetzt, das dritte Tor für Seefeld erzielen konnte. Mjekici selber kam kurz darauf ebenfalls wieder zu einer guten Chance, vergab jedoch sein zweites Tor. In derselben 53. Minute schoss dann aber Eser das 4:1 nach Doppelpass mit Mjekici. Höngg stellte nun seinen Widerstand ein und war fortan mehr mit dem unsicheren Schiedsricher, denn mit Fussballspielen beschäftigt. Die eingewechselten Garcia und unser Brasilianer Leo kamen ihrerseits auch noch zu je einem Tor, wobei vor allem Leos Pikenschuss auf der Bank für grossen Jubel sorgte.
Die drei Punkte waren also eingefahren und der Sieg auch in dieser Höhe verdient, da Seefeld vor allem im Angriff die Höngger Verteidiger immer wieder vor unlösbare Probleme stellte.